Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel

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Inhalt: Wir gewährleisten Sicherheit durch Verkehrsüberwachung und Verkehrsanalyse

Die Internationale Maritime Organisation (IMO), eine Unterorganisation der UNO, hat die Staatsregierungen verpflichtet, überall dort Verkehrssicherungsdienste einzurichten, wo die Verkehrsdichte oder das Gefahrenniveau besonders hoch sind.

Siehe auch...

Verkehrszentralen
Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) betreibt gemeinsam mit der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) an der gesamten deutschen Küste zwischen der niederländischen, der dänischen und der polnischen Grenze Verkehrszentralen. Diese Verkehrszentralen informieren, unterstützen und lenken den Schiffsverkehr an der deutschen Küste und auf den Bundeswasserstraßen (Maritime Verkehrssicherung). Die Verkehrszentralen der GDWS sind ausführende Organe der Strom- und Schifffahrtspolizei. Sie stellen den „langen Arm“ der zuständigen Behörden dar, zur

Die Verkehrszentralen

Maritime Verkehrssicherung
Die Maritime Verkehrssicherung auf dem Nord-Ostsee-Kanal wird von der Verkehrszentrale NOK in Brunsbüttel durchgeführt. Diese Verkehrszentrale

Um diese Aufgaben sicher und zügig zu bewältigen, muss der Schiffsverkehr erfasst, beobachtet und überwacht werden. Dies erfolgt mit modernster Technik. Einerseits werden die Fahrzeuge mit Radar erfasst, andererseits identifizieren sich die Schiffe in kurzen, regelmäßigen Abständen automatisch selbst. Dabei werden alle verfügbaren Schiffsdaten wie Größe, Name, Position, Kurs und Geschwindigkeit der Verkehrszentrale übermittelt.

Diagramm der Passagezahlen und -zeiten

Verkehrserfassung (AIS)
Das automatische Identifizierungssystem (AIS) stellt für die Maritime Verkehrssicherung eine bedeutende Grundlage dar. Dieses System wurde im Jahre 2004 weltweit und verbindlich für alle Schiffe eingeführt. Die Basis der Positionserfassung an Bord ist das Satellitenortungsverfahren GPS (Global Positioning System).
Mit den gesammelten und aufbreiteten Daten planen die Nautiker in der Verkehrszentrale das Ein- und Ausschleusen der Fahrzeuge in Brunsbüttel und Kiel-Holtenau. Zwischen den Schleusen wird der Verkehrsablauf im Nord-Ostsee-Kanal von der Verkehrszentrale so gesteuert und gelenkt, dass es zu keinen gefährlichen Begegnungen oder unnötigen Wartezeiten kommt.

Die Karte zeigt die Standorte der Verkehrszentralen (VKZ) an der Küste (Emden, Wilhelmshaven, Bremen, Bremerhaven, Hamburg - Standort Brunsbüttel -, Cuxhaven, Brunsbüttel, Travemünde und Warnemünde).

Vermeidung von Zusammenstößen mit den Schleusentoren
Alle Schiffe müssen vor dem Einschleusen in die Kieler- bzw. Brunsbütteler Schleuse eine Sicherheitsregelung beachten: Sie müssen ein Rückwärtsmanöver durchführen, um zu beweisen, dass die Maschine einwandfrei funktioniert und das Schiff rechtzeitig stoppen kann wenn es in die Schleusenkammer einläuft. Damit soll verhindert werden, dass das Schiff mit der Schleuse (den Schleusentoren) kollidiert. Von dem Manöver ausgenommen sind Sportboote sowie Schubverbände und Schleppzüge.