Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel

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Inhalt: Tipps für die Sportschifffahrt für das sichere Durchfahren der Großen Brunsbütteler Schleuse

Nachstehend sind einige Tipps / Verhaltensregeln aufgeführt, die Ihnen das Durchfahren der Brunsbütteler Schleusenanlage einfacher machen können.


  1. Wartebereiche
    Beschreibung der Wartebereiche aus Elbe kommend und aus NOK kommend /auch Kieler Bereiche
    Warten Sie bitte im sicheren Abstand von der Berufsschifffahrt außerhalb der Schleusenzufahrten und kreuzen Sie während der Wartezeiten bitte nicht die Zufahrten zu den Schleusenkammern. Zu Ihrer eigenen Sicherheit: Fahren Sie bitte nicht vor den Berufsschiffen in die Schleusenkammer ein, da die Sportboote von den großen Berufsschiffen leicht übersehen werden können.
  2. Funkverkehr
    Hinsichtlich des Funkverkehrs ist der Nord-Ostsee-Kanal in vier Abschnitte aufgeteilt.
    Bleiben Sie während der gesamten Kanalpassage immer auf Standby, im Schleusenbereich Brunsbüttel auf Kanal 13 (Ruf – Kiel Kanal 1, im Streckenbereich Brunsbüttel – Breiholz auf Kanal 2 (Ruf – Kiel Kanal 2), im Streckenbereich Breiholz – Kiel-Holtenau auf Kanal 3 (Ruf – Kiel Kanal 3) und im Schleusenbereich Kiel-Holtenau auf Kanal 12 (Ruf – Kiel Kanal 4).
    Sobald Sie sich im vorgesehenen Wartebereich vor den Schleusen befinden, werden Sie vom Schleusenmeister gesehen und Ihre Schleusung eingeplant. Sie brauchen sich nicht beim Schleusenmeister anzumelden. Bleiben Sie auf aber Standby, verfolgen Sie bitte aufmerksam den Funkverkehr und befolgen Sie ggf. die Anweisungen des Schleusenmeisters.
    Falls Sie doch einmal den Schleusenmeister bzw. die Verkehrszentrale kontaktieren müssen, müssen Sie, je nach dem wo Sie sich gerade befinden, Kanal 13, 2, 3 oder 12 wählen, um Ihren richtigen Ansprechpartner zu erreichen.
    Sprechen Sie bitte den Schleusenmeister mit der entsprechenden Rufbezeichnung an; „Kiel Kanal 1“ für den Schleusenmeister in Brunsbüttel, „Kiel Kanal 2“ im Streckenbereich Brunsbüttel – Breiholz, „Kiel Kanal 3“ im Streckenbereich Breiholz – Kiel-Holtenau und „Kiel Kanal 4“ für den Schleusenmeister in Kiel-Holtenau.
    Bitte geben Sie an, wo genau Sie sich befinden und aus welcher Richtung Sie kommen bzw. in welche Richtung Sie fahren (Bsp.: „aus der Elbe kommend im Zufahrtsbereich zur Kleinen Schleuse“ oder „bei Kanalkilometer 46 in Richtung Brunsbüttel fahrend“). Positionsangeben vom GPS sind nicht erforderlich und nicht hilfreich.
  3. Schleuseneinfahrtssignal
    Auch wenn die Einfahrtssignale für viele Sportbootfahrer ungewohnt sind, sie sind letztlich ganz einfach zu deuten. Ein unterbrochenes weißes Licht bedeutet – einfahren erlaubt. Alle anderen Signale bedeuten – einfahren für Sportboote verboten.
  4. Vorsicht in der Schleusenkammer!
    Verkehrsabhängig kann es dazu kommen, dass Sportboote gemeinsam mit Berufsschiffen durchgeschleust werden. Das ist insbesondere für die Sportboote nicht ungefährlich. Seien Sie daher besonders achtsam! Das Schraubenwasser kann nicht gänzlich vermieden werden. Die Maschinen großer Schiffe zu stoppen und wieder hochzufahren würde länger dauern, als der gesamte Schleusenvorgang.
    Wenden Sie bitte nicht mit Ihrem Sportboot in der Schleusenkammer (z.B. um gegen den Wind anlegen zu können). Es besteht die Gefahr des Vertreibens.
    In Kiel-Holtenau sind beide Kammern der Kleinen Schleusen bis auf Weiteres außer Betrieb. Beschilderungen markieren in den Großen Schleusenkammern die Haltebereiche und Halteverbotszonen. Beachten Sie diese unbedingt! Machen Sie bitte nicht in der Schleusenmitte, an den Schleusentoren oder in den Tornischen fest. Legen Sie nur dort an, wo es erlaubt und sicher ist. In diesen ausgewiesenen Haltezonen liegen überall Gummimatten. Dort wird das Festmachen erleichtert.
  5. Reine Sportbootschleusungen
    Bei einer ausreichenden Anzahl von Sportbooten werden in der Hauptsaison verkehrsabhängig täglich Schleusungen ausschließlich für Sportboote durchgeführt; i.d.R. je 1 x vormittags und nachmittags.
  6. Abstand zur Berufsschifffahrt halten!
    Halten Sie in den Schleusen und auch während der Kanalpassage unbedingt ausreichend Abstand zur Berufsschifffahrt. Die großen hydrodynamischen Kräfte, die in der Umgebung eines Seeschiffes erzeugen u.a. eine Sogwirkung, durch die die Sportboote an die Bordwände eines großen Schiffes herangezogen werden. Der stärkste Sog entsteht bei den Seeschiffen in Rumpfmitte.
  7. Bezahlen
    Die Kanalgebühren können Sie im Kiosk auf der Großen Schleuse in Kiel-Holtenau entrichten. Der Kiosk befindet sich im Gebäude des Schleusenleitstandes. Derzeit wird im Bereich des Tiessenkais Kiel eine weitere Bezahlmöglichkeit eingerichtet, die demnächst zur Verfügung steht. Hierüber werden wir Sie auf dieser Seite informieren.
    Sportboote, die den Nord-Ostsee-Kanal nicht komplett durchfahren (beispielsweise nur bis Rendsburg), können die Befahrensabgaben in Brunsbüttel bei der dortigen Anmeldestelle entrichten.