Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel

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Inhalt: Pfahlprobebelastungen 2011-2012

Für die Verankerung der Uferwände im Vorhafen, Kammerwände und Kammersohle sollen sogenannte „Düsenstrahlpfähle“ eingesetzt werden.
Die Verwendung dieser Verankerungsart ist für die 5. Schleusenkammer aus verschiedenen Gründen notwendig:

Grob gesehen, besteht ein Düsenstrahlpfahl aus einem Stahlzugglied und Düskörper, der unregelmäßig mit dem Umgebungsboden verzahnt ist.

Zur Herstellung sind, vereinfacht dargestellt, mehrere Arbeitsschritte notwendig:

  1. Bohrung bis zur Oberkante des geplanten Düskörpers
  2. Eindüsen von Zement in den Boden von der Unterkante Düskörper beginnend
  3. Einbau des Stahlzuggliedes
  4. Verfüllen des Bohrloches

Für die Lastabtragung im späteren Schleusenbauwerk werden Düskörper mit Durchmessern von ca. 1 m und Längen von bis zu ca. 7 m benötigt.
Um dafür das richtige Verhältnis aus Wasser und Zement zu finden und die erforderliche Tragfähigkeit des Pfahlsystems nachzuweisen, wurden im
Vorwege des Baus der 5. Schleusenkammer einige Probesäulen und Probepfähle auf dem Gelände des WSA hergestellt und beprobt. Hier herrschen
ähnliche Baugrundverhältnisse wie auf dem späteren Baufeld der Schleusenkammer. Zur Überprüfung der erreichten Durchmesser wurden Tast-
bohrungen durchgeführt. Kernproben wurden aus den Probesäulen entnommen und auf ihre Festigkeit hin untersucht. Auf die Probepfähle wurden
zudem Lasten aufgebracht, die den späteren Belastungen aus dem Bauwerk entsprechen.

Bauzeit : September 2011 - Juni 2012

Bildergalerie

 

Grossbohrgerät Ankerbohrgerät Bohrkern

Abb. 1: Großbohrgerät Abb. 2: Ankerbohrgerät Abb. 3: Bohrkern

Ankerstahl eines Probepfahles BelastungseinrichtungMesstechnik

Abb. 4: Ankerstahl eines Probepfahles Abb. 5: Einrichtung für Belastungsprobe Abb. 6: Messtechnik